Werkstatt: Bildungsbüros und Kommunalpolitik - Zwischen anspruchsvollen Themen und begrenzten Ressourcen
Kommunale Bildungsbüros arbeiten oft an politisch sensiblen Themen wie Integration, Inklusion, Ganztag oder Demokratiebildung. Als freiwillige Leistung müssen sie in Zeiten knapper kommunaler Ressourcen zudem immer wieder den Mehrwert der eigenen Arbeit gegenüber Politik und kommunaler Spitze belegen. Ob das gelingt, hängt auch davon ab, wie Bildungsbüros sich und ihre Themen in den bildungspolitischen Diskursen vor Ort positionieren. Die politischen Gegebenheiten sollten daher aktiv in der Arbeit und Kommunikation eines Bildungsbüros berücksichtigt werden.
In dieser Veranstaltung tauschen Sie sich mit anderen Bildungsbüros über den Umgang mit der Kommunalpolitik aus und entwickeln gemeinsam Wege, die politischen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen und sich geschickt in den politischen Diskursen zu positionieren. Dabei werden Sie von einem versierten Praktiker unterstützt, der die Perspektive des Bildungsbüros aus eigener Erfahrung kennt.
Referent:in
Rudolf Fries, Amtsleiter Bildungs- und Medienzentrum und des kommunalen Bildungsmanagements der Stadt Trier, ehemaliger Projektleiter Lernen vor Ort Trier
Ziele und Inhalte:
- Die Teilnehmer:innen verstehen die verschiedenen möglichen Dynamiken innerhalb eines Stadtrates / Kreistages bzw. innerhalb von Parteien / Fraktionen
- Die Teilnehmer:innen verstehen das Wechselspiel zwischen Politik und Verwaltung besser
- Die Teilnehmer:innen kennen Ansatzpunkte politische Gremien und Prozesse (im Vorfeld) zu ihren Gunsten zu beeinflussen
Zielgruppe
- Bildungsmanagermanager:innen
- Bildungsmoniter:innen
- Projektleitungen der Bildungsbüros
Anmeldung
Kosten: Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Anmeldeschluss: 19. August2026
Die Zugangsdaten versenden wir etwa eine Woche vor Veranstaltungsbeginn.
Sebastian Müller
Kommunale Beratung
Isabelle Schneider-Wehrli
Kommunikation und Veranstaltungen