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Neue Impulse für Kaiserslauterns Bildungslandschaft

Die Stadt Kaiserslautern erneuert ihre Partnerschaft mit der Regionalagentur durch eine aktualisierte Zielvereinbarung – und richtet den Blick dabei besonders auf eine stärkere Förderung der Demokratiebildung in den kommenden Jahren.

Die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kaiserslautern und der Regionalagentur Kommunales Bildungsmanagement Rheinland-Pfalz – Saarland ist am 30. Juli 2025 mit dem Abschluss einer neuen Zielvereinbarung bekräftigt worden. Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und Dr. Katja Wolf, Leiterin der Regionalagentur, unterzeichneten die Vereinbarung im Rahmen eines Strategiegesprächs im Rathaus. Damit wird die enge Partnerschaft auf eine solide Basis für die kommenden Jahre gestellt.

Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt liegt in der Stärkung der Demokratiebildung. Bereits im Jahr 2024 konnte mit dem „Lautrer Demokratieladen“ ein innovatives und viel beachtetes Projekt zur politischen Bildung umgesetzt werden, das als Pop-Up-Store Raum für Begegnung, Austausch und Teilhabe bot. Aufbauend auf diesem Erfolg soll nun mit Unterstützung der Regionalagentur das Netzwerk „Demokratie lernen in Kaiserslautern“ ins Leben gerufen werden. Den Auftakt hierzu bildete ein gemeinsamer Workshop, durchgeführt von unseren Berater:innen Sebastian Müller und Anke Witzel.

„Demokratiebildung beginnt im direkten Lebensumfeld der Menschen – genau dort setzen wir mit dem Netzwerk ‚Demokratie lernen in Kaiserslautern‘ an“, erklärt Oberbürgermeisterin Beate Kimmel. „Wir wollen Strukturen schaffen, die es ermöglichen, demokratische Werte lebendig zu vermitteln und dauerhaft in unserer Bildungslandschaft zu verankern. Die fachliche Unterstützung durch die Regionalagentur ist dabei ein großer Gewinn für uns.“

Auch Dr. Katja Wolf, Leiterin der Regionalagentur, betont die Bedeutung partnerschaftlicher Bildungssteuerung für eine nachhaltige Demokratieförderung. „Nur im engen Austausch und durch die Zusammenarbeit mit kommunalen Akteur:innen entstehen neue Ideen und Impulse für die Bildungsarbeit“, so Wolf. „Kaiserslautern zeigt mit seiner klaren Bildungsstrategie und seinem Engagement für demokratische Teilhabe, wie Bildungssteuerung auf kommunaler Ebene gelingen kann. Wir freuen uns sehr, diesen Weg weiterhin begleiten zu dürfen.“

Nicht nur im Bereich der Demokratiebildung ist die Bildungslandschaft in Kaiserslautern geprägt von starken Kooperationen. Zahlreiche Akteur:innen arbeiten u. a. in den Schwerpunktfeldern Kulturelle Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Integration gemeinsam daran, neue Chancen für bessere Bildung in der Stadtgesellschaft zu schaffen.

Eine zentrale Rolle spielt dabei das kommunale Bildungsbüro, das seit 2017 besteht und mit Hilfe des Bundesprogramms „Bildung integriert“ sowie mit der Unterstützung der Regionalagentur aufgebaut wurde. Als Teil der Stabsstelle für Bildung, Ehrenamt und Städtepartnerschaften ist das Bildungsbüro heute eine feste und strategisch wichtige Größe in der kommunalen Bildungsstruktur von Kaiserslautern.

Mit der neuen Zielvereinbarung wird der Grundstein gelegt, um bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und neue Projekte im Sinne eines ganzheitlichen Bildungsverständnisses voranzubringen – stets mit dem Ziel, Bildungsprozesse für alle Menschen in Kaiserslautern zugänglicher, transparenter und zukunftsfähiger zu gestalten.

Benjamin Koltermann

Teamleitung Kommunikation und Veranstaltungen

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Wer Bildungslandschaften gestaltet, braucht ein klares Rollenverständnis. Der neue Praxistipp bietet praktische Hilfen, um Aufgaben, Erwartungen und Zuständigkeiten präzise zu fassen. Das stärkt Ihr Profil und erleichtert die Zusammenarbeit.

Wie schafft man es, dass Kinder, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte zusammen die Räume der Schule den ganzen Tag nutzen können, sich dort wohlfühlen und eine zeitgemäße pädagogische Nutzung möglich wird? Dieser Frage gingen über 100 Teilnehmende bei der Tagung „Wo Bildung Raum bekommt“ in Kaiserslautern nach.

Die Publikation erläutert Potenziale und Aufgaben zivilgesellschaftlichen Engagements in kommunalen Bildungslandschaften. Sie beschreibt, wie Verwaltungen Kooperationen strukturieren und Engagement wirkungsvoll einbinden. Die Beiträge entstanden im Umfeld der Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement und geben Hinweise, wie Kommunen Impulse aus der Zivilgesellschaft für ihre Bildungsentwicklung nutzen können.

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