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Wir feiern 10 Jahre Unterstützung für kommunale Bildungslandschaften in Rheinland-Pfalz und dem Saarland!

Vor genau 10 Jahren fand am 5. März 2015 in Trier die Auftaktveranstaltung der Transferagentur Rheinland-Pfalz – Saarland statt. Sie war der Startschuss für die Unterstützung von Landkreisen und Städten bei der Entwicklung einer datenbasierten Bildungssteuerung.

Unser Jubiläum ist ein Grund zu feiern – denn gemeinsam mit Landkreisen und kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben wir viel erreicht und haben noch viel vor! Mit einer Kampagne zum 10-jährigen Jubiläum möchten wir die kontinuierliche Zusammenarbeit und die bedeutenden Fortschritte im Bereich des kommunalen Bildungsmanagements würdigen.

Freuen Sie sich in den kommenden Wochen und Monaten auf spannende Einblicke, Rückblicke, Jubiläumsgrüße, Erfolgsgeschichten und zukünftige Projekte, mit denen wir unsere Bildungslandschaft weiter stärken wollen.

Vielen Dank an alle Partner:innen, Unterstützer:innen, engagierten Akteure und vor allem unseren Trägerverein, die diesen Weg mit uns gegangen sind. 

Auf die nächsten 10 Jahre voller Bildungserfolge!

Eine Zeitreise: Wir blicken zurück auf 10 Jahre kommunale Bildungsgestaltung!

Unser Auftakt für bessere Bildung!

Rund 80 Gäste nahmen am 5. März 2015 in Trier an der Auftaktveranstaltung der Transferagentur Rheinland-Pfalz – Saarland teil, darunter Kornelia Haugg vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der damalige Keynote-Redner Dr. Rainer Heinz.

Seine Empfehlung, schnelle Erfolge mit nachhaltiger Entwicklung zu verknüpfen, nehmen wir uns auch heute noch zu Herzen. Das Motto der Auftaktveranstaltung „Bildung bewegen, Kommunen stärken“ begleitet uns als Regionalagentur im Fachnetzwerk kommunales Bildungsmanagement der Transferinitiative auch nach zehn Jahren noch.

Wir blicken zurück: Unsere erste Thementagung

Am 7. Mai 2015 fand in Saarbrücken unsere erste Thementagung statt. Unter dem Motto „Datenbasiert entscheiden – Bildungsmonitoring in Theorie und Praxis“ kamen 37 Teilnehmende zusammen, um die Grundlagen für datenbasiertes kommunales Handeln zu legen. 

Damals war Bildungsmonitoring echtes Neuland für viele Kommunen. Mit unserer Tagung haben wir nicht nur Grundlagen vermittelt, sondern auch den Weg bereitet – für das, was wir in den Folgejahren konsequent weiterverfolgt haben: die Stärkung datenbasierter Bildungssteuerung auf kommunaler Ebene. 

Seitdem folgten 17 weitere Thementagungen, bei denen wir stets aktuelle Themen mit Expert:innen und kommunalen Fachkräften diskutiert haben – von früher Bildung bis zur Fachkräftesicherung.

Grüße aus dem Landkreis Alzey-Worms

Zu unserem Jubiläum hat uns Landrat Heiko Sippel (Landkreis Alzey-Worms) einen persönlichen Videogruß geschickt, über den wir uns sehr gefreut haben!

Mit dem Landkreis Alzey-Worms arbeiten wir schon fast so lange zusammen, wie wir im kommunalen Bildungsmanagement aktiv sind: Im September 2015 war er die vierte Kommune überhaupt, mit der wir eine Zielvereinbarung unterzeichnet haben. 

Seitdem verbindet uns eine tolle Kooperation mit dem engagierten Team des Bildungsbüros, das im Laufe der Jahre zahlreiche erfolgreiche Projekte umsetzen konnte, darunter die datenbasierte Analyse des Übergangs Kita-Grundschule, die der Landkreis 2017 auf den Weg gebracht hat, sowie die durch das Bildungsbüro initiierte Jugendberufsagentur Plus.

Solche langjährigen Partnerschaften zeigen, was im Bereich der kommunalen Bildungssteuerung möglich ist, wenn nachhaltige Strukturen aufgebaut werden und Akteur:innen an einem Strang ziehen. 

Wir sagen Danke an Landrat Sippel für den herzlichen Gruß – und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in den kommenden Jahren!

2015 nahm die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement RLP-SL ihre Arbeit auf – eine Idee, die bereits 2011 auf der „Lernen vor Ort“-Jahreskonferenz in Berlin erste Konturen annahm. Damals haben wir, darunter Rudolf Hahn (Stadt Trier) und @Markus Rempe (Kreis Lippe), diskutiert, wie das gewonnene Wissen aus den 40 Modellkommunen, zu denen auch Trier gehörte, langfristig gesichert und weitergegeben werden kann. In einer Fish-Bowl-Diskussion gab das @BMBF erste Einblicke in Planungen für eine bundesweite Beratungsstruktur – mit regionalem Bezug zu den Bundesländern. Schon auf der Rückfahrt nach Trier haben wir an ersten Projektskizzen für eine Transferagentur in Rheinland-Pfalz und dem Saarland gearbeitet – die schließlich vier Jahre später Realität geworden sind. Heute ist die Regionalagentur als Folgeprojekt der Transferagentur eine feste Größe in der Bildungslandschaft der beiden Bundesländer und begleitet Kommunen erfolgreich dabei, Bildungsmanagement strategisch zu gestalten. Herzlichen Glückwunsch zu einer Dekade engagierter Unterstützung für Kommunen und Bildungseinrichtungen!

Rudolf Fries
Rudolf Fries

Rudolf Fries (Stadt Trier) mit einer Anekdote aus der Gründungszeit

Als frühere Transfer- und heutige Regionalagentur feiern wir in diesem Jahr unser 10-jähriges Bestehen. Damit wir 2015 durchstarten konnten, brauchte es allerdings intensive Vorbereitungen, zahlreiche Gespräche und vor allem das unermüdliche Engagement von Unterstützer:innen, die sich bereits seit vielen Jahren für Bildung und Bildungsmanagement einsetzen. Zu diesen Personen gehört auch Rudolf Fries (Leiter Bildungs- und Medienzentrum der Stadt Trier), der sich schon 2011 für Folgestrukturen und einen Wissenstransfer im Anschluss an das Förderprogramm „Lernen vor Ort“ stark gemacht hat und anlässlich unseres Jubiläums eine Anekdote aus der Gründungszeit mit uns teilt.

Wir blicken zurück: Unsere erste Zielvereinbarung

Als am 28. Mai 2015 Landrat Patrik Lauer zusammen mit unserer Leiterin Dr. Katja Wolf seine Unterschrift unter die Zielvereinbarung zur Zusammenarbeit mit der damaligen Transferagentur setzte, war der Landkreis Saarlouis die erste Kommune in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, die sich für eine Kooperation mit uns und somit für eine nachhaltige Investition in kommunale Bildungsstrukturen entschloss. Fun fact: Der Landkreis kam auf die Transferagentur zu, bevor diese überhaupt mit ihrem Angebot an die Öffentlichkeit getreten war! 

In den vergangenen zehn Jahren durften wir das Team der Stabsstelle Bildung mit zahlreichen Workshops und Beratungsgesprächen begleiten. In dieser Zeit hat das engagierte Team der Stabsstelle Bildung viele Meilensteine bei der Weiterentwicklung der Bildungslandschaft erreicht, auf die der Landkreis Saarlouis stolz sein kann:

  • 2016: Einrichtung der Stabsstelle Bildung
  • 2019: Verstetigung des Vorzeigeprojektes „Reha-Zentrum“, einem schulischen Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche mit komplexem Unterstützungsbedarf (weiterlesen: Transferbeispiel “Das Reha-Zentrum Saarlouis”)
  • Einführung von Dashboards für die Kommunalverwaltung im Bildungsmonitoring
  • 2020: Erste Durchführung des Projekts „Bärenhunger“ zur Verteilung von Familienkochboxen
  • 2020: Entwicklung des regionalen, branchenübergreifenden Praktikums- und Ausbildungsportals „Trainion“ durch Wirtschaftsförderung und Stabsstelle Bildung wird gestartet – und 2023 mit der Veröffentlichung des Portals abgeschlossen (weiterlesen: Transferbeispiel “Mit einem Swipe zum Traumjob”)
  • 2021: Veröffentlichung des ersten Bildungsberichtes und somit Schaffung einer breiten Datenbasis für bildungspolitische Entscheidungen.
  • 2025: Projektstart zur Entwicklung eines inklusiven Bildungscampus, der neben der größten Förderschule Lernen des Landkreises Saarlouis und des Saarlandes auch das sonderpädagogische Förder- und Beratungszentrum für Inklusion sowie das Zentrum für schulische Rehabilitation beherbergen soll. Bildungsmanagerin Natalie Sadik berichtet über das spannende Projekt in Ausgabe 15 unseres Magazins “Stadt, Land, Bildung”.

Wir danken Herrn Landrat Lauer und Frau Sadik herzlich für die schönen Videobotschaften zu unserem Jubiläum – und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in den kommenden Jahren!

Wir blicken zurück: Die erste Bundeskonferenz Bildungsmanagement

Das Motto „Gemeinsam die kommunalen Bildungslandschaften von morgen gestalten“ ist heute so aktuell und relevant wie am 24. Juni 2015. An diesem Tag fand die erste Bundeskonferenz Bildungsmanagement der Transferinitiative in Berlin statt. Neben der damaligen Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, und dem Keynote-Speaker Prof. Dr. Norbert F. Schneider, ehemaliger Direktor des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, waren Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 100 Städten und Landkreisen vor Ort, um sich über ihre Erfahrungen und die unterschiedlichen Ansätze kommunalen Bildungsmanagements auszutauschen. Und auch wir waren damals als frisch gegründete Transferagentur u. a. mit Dr. Katja Wolf, Benjamin Koltermann und Hanno Weigel in Berlin dabei, um zusammen mit Rudolf Fries das kommunale Bildungsmonitoring und IT-Instrumentarium der Stadt Trier vorzustellen.

Seitdem hat es 5 weitere Bundeskonferenzen gegeben – die für uns stets eine tolle Gelegenheit waren, uns mit Kolleg:innen aus der Transferinitiative sowie Partner:innen aus den Kommunen auszutauschen und dabei jede Menge neue Impulse für unsere Arbeit mitzunehmen.

Wir freuen uns schon auf die nächste Ausgabe der „BuKo“!

Von „großen Spuren“ und starken Projekten: Erfolgreiche Bildungsarbeit in Pirmasens

Zu unserem Jubiläum hat uns Mark Schlick, Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung in Pirmasens, eine Videobotschaft geschickt – die wir zum Anlass nehmen, auf unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stadt Pirmasens zurückzublicken. Als Partnerin begleiten wir die Stadt schon seit mehr als 7 Jahren beim Aufbau eines datenbasierten Bildungsmanagements. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir in dieser Zeit laut Herrn Schlick „große Spuren“ hinterlassen konnten.

Große Spuren haben auch die zahlreichen Menschen hinterlassen, die bereits seit vielen Jahren mit nachhaltigem Engagement an einer lebendigen Bildungslandschaft in Pirmasens arbeiten. Der Erfolg dieser Arbeit lässt sich an einigen Meilensteinen ablesen:

  • Pakt für Pirmasens – Das 2008 gegründete Netzwerk aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft bündelt Unterstützungsangebote für Familien und stärkt die Bildungs und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen. Wir durften den „Pakt“ im Rahmen des Förderprogramms „Bildung Integriert“ begleiten.
  • Neues Bildungsbüro – mit dem im Herbst 2023 gegründeten, durch das Programm „Bildungskommunen“ geförderten Bildungsbüro setzt die Stadt ein Statement für eine nachhaltige, datenbasierte Bildungsgestaltung mit starken Netzwerken und akteursübergreifenden Kooperationen.
  • Fokus Fachkräftesicherung – Pirmasens geht gezielt strukturelle Herausforderungen wie Schulabsentismus und Fachkräftemangel an. Zur Förderung von Bildungs- und Berufschancen wurde die Gründung einer Bildungsallianz mit Akteuren aus Bildung, Wirtschaft und Verwaltung initiiert. Den Startschuss gab im März 2025 eine durch die REAB-Berater:innen Anke Witzel und Sebastian Müller moderierte Kooperationswerkstatt.

Diese Beispiele zeigen, dass sich in Pirmasens viel bewegt! Wir freuen uns darauf, die Stadt auch in den kommenden Jahren auf diesem erfolgreichen Weg weiter begleiten zu dürfen.

Stadt, Land, Bildung - 3500 Tage Inspiration für kommunale Bildungslandschaften

Vor knapp neuneinhalb Jahren oder 3500 Tagen hat die Erstausgabe unseres Magazins „Stadt, Land, Bildung“ zum Thema „Daten statt Bauchgefühl“ das Licht der Welt erblickt.

Damals wie heute haben wir das Ziel verfolgt, Kommunen praktische Ideen zur Gestaltung eines kommunalen Bildungsmanagements an die Hand zu geben. Mit Fachbeiträgen, Interviews, Erfolgsgeschichten und Praxisbeispielen ermöglichen wir in „Stadt, Land, Bildung“ einen Blick über den Tellerrand. Kommunale Fachkräfte plaudern nicht nur aus dem Nähkästchen, sondern öffnen den eigenen Bildungsmanagement-Werkzeugkoffer – und bieten so Inspiration und Denkanstöße für den Transfer gelungener Projekte in die eigene Kommune. Dabei richten wir gemeinsam mit unseren zahlreichen Gastautor:innen stets den Blick auf aktuelle, relevante Themen wie Digitalisierung, Integration, Fachkräftesicherung, Ganztag oder Zivilgesellschaft.

Im Laufe der Jahre konnten wir uns schon über namhafte Gast-Editorials freuen, u. a. vom damaligen rheinland-pfälzischen Arbeitsminister und heutigen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer, von der saarländischen Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot sowie von Dr. Andrea Ruyter-Petznek, Leiterin des Referats Bildung in Regionen im Bundesbildungsministerium.

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