Teil 1: Datenbasierung als Fundament von Bildungslandschaften
Strategische Ausrichtung des Bildungsmonitorings
„Daten statt Bauchgefühl“ ist ein Slogan, der die Aufgaben des kommunalen Bildungsmonitoring auf den Punkt bringt. Das Ziel ist, ein realistisches Bild der kommunalen Bildungslandschaft, ihrer Rahmenbedingungen und der Situationen ihrer Lernenden zu vermitteln. Dafür baut das kommunale Bildungsmonitoring eine Datenbasis auf, die die gesamte Bildungsbiographie umfasst. Mit diesen Daten unterstützt es kommunale Führungs- und Planungsprozesse, bietet eine objektive Basis für Diskussionen über Bildung und zeigt, wo es gut läuft und wo Handlungsbedarf besteht. Starten Sie Ihre Datenbasierung mit der Analyse eines für Ihre Kommune relevanten Handlungsfelds (z. B. dem Schwerpunkt, den Sie sich im Förderprogramm „Bildungskommunen“ gesetzt haben) wie der Fachkräftesicherung oder der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Von dort aus bauen Sie Ihre Prozesse und Bekanntheit aus und nehmen Stück für Stück weitere Bereiche Ihrer Bildungslandschaft in den Blick.
Die Rolle von Daten in der Bildungssteuerung
Erste Einblicke in das Bildungsmonitoring
So viel zu den Grundlagen – was ein kommunales Bildungsmonitoring nun wirklich leistet, erfahren Sie im bimotalk der Koordinierungsstelle Bildungsmonitoring mit Markus Rempe und Dr. Claudia Böhm-Kasper aus dem Kreis Lippe.
Tipps für die Praxis
- Holen Sie sich explizite Aufträge und Ziele für das Bildungsmonitoring ein.
- Finden Sie Anknüpfungspunkte Ihrer Daten an aktuelle kommunale Diskussionen und Planungsprozesse.
- Machen Sie Ihre Daten für kommunale Projekte und anstehende Entscheidungen verwertbar.
Zum Thema
Sebastian Müller
Kommunale Beratung