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Weitere Kooperationsvereinbarung im Landkreis Vulkaneifel unterzeichnet

Landrat Heinz-Peter Thiel unterzeichnet eine Kooperationsvereinbarung mit der Transferagentur Rheinland-Pfalz – Saarland.

Daun. Der Landkreis Vulkaneifel wird mit Hilfe eines Förderprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zukünftig Bildungsangebote für Neuzugewanderte besser koordinieren. Unterstützung erhält der Landkreis hierzu von der Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Rheinland-Pfalz – Saarland. Landrat Thiel und Dr. Katja Wolf, Leiterin der Transferagentur, unterzeichneten am 2. Mai eine entsprechende Kooperationsvereinbarung in Daun.

Mit der neu geschaffenen Stelle sollen Bildungsakteure besser vernetzt und die Bildungsangebote und Bildungsbedarfe vor Ort aufeinander abgestimmt werden. Ein wichtiges Augenmerk liegt dabei auf den zahlreichen Initiativen, wie Vereine und ehrenamtlichen engagierten Bürgerinnen und Bürger, die ganz gezielt mit eingebunden werden sollen. Der Austausch zwischen den Bildungsverantwortlichen der Kommune und den kreisweiten Akteuren soll durch den Bildungskoordinator Andreas Reichert gefördert werden. Bildung für Neuzugewanderte soll zu einem nachhaltigen Ansatz innerhalb der Bildungsarbeit im Landkreis werden.

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Bildungskoordinator soll die Transparenz der vorhandenen Bildungsangebote für Neuzugewanderte gewährleisten sowie zur Vernetzung und Unterstützung der Bildungsanbieter beitragen. Unterstützt wird der Kreis dabei von der Transferagentur RLP-SL.

Im Rahmen der Zusammenarbeit kann der Koordinator des Landkreises künftig kostenfrei an Fortbildungs- und Netzwerkangeboten der Transferagentur RLP-SL teilnehmen, die speziell auf die kommunale Bildungskoordination ausgerichtet sind. Dr. Katja Wolf, Leiterin der Transferagentur RLP-SL betonte bei der Unterzeichnung das vorhandene Netzwerk für die Koordinatorinnen und Koordinatoren: „Wir bieten den Koordinatorinnen und Koordinatoren dadurch einen Raum zum Austausch von Wissen und Erfahrungen, die sie in ihrer weiteren Arbeit voranbringen. Die Kommunen stehen immer noch vor der großen Herausforderung, Neuzugewanderte möglichst schnell in Sprach- und Integrationskurse zu bringen, damit ihnen eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden kann.“

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