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Abschlussbroschüre der Bildungskoordination für Neuzugewanderte
Infolge der erhöhten Zuwanderung im Jahr 2015 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Programm „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ ins Leben gerufen. Ziel des in die Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement eingebetteten Programms ist es Bildungsteilhabe als Schlüssel zur gesellschaftlichen Integration zu ermöglichen. 321 Landkreise und kreisfreie Städte haben seit 2016 von der Förderung profitiert. Zum Abschluss des Programms werden 25 Projekte aus diesen Kommunen beispielhaft in der Broschüre "Bildung vernetzt. Integration gestärkt." vorgestellt. Darunter sind auch drei Projekte aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland.
Die Bildungskoordinatorin der Stadt Ludwigshafen stellt in der Broschüre eine Auswertung von individuellen Bildungsverläufen vor, die als Grundlage für die Planung genutzt wurde. Der Saarpfalz-Kreis präsentiert die "Lernwelt Saarpfalz", ein auch für Neuzugewanderte hilfreiches, onlinebasiertes Bildungs- und Beratungsportal . Als drittes Projekt aus der Region beleuchtet die Broschüre das sogenannte BBS-Forum, das die Bildungskoordinator:innen der Landkreise Bernkastel-Wittlich, Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm und Vulkaneifel sowie der Stadt Trier seit 2018 organisieren. Es bietet den beruflichen Schulen dieser Kommunen eine Möglichkeit zu strukturiertem Austausch über Kreisgrenzen hinweg.
Ein Beitrag der wissenschaftlichen Begleitung zieht zudem ein positives Resümee: Etwa die Hälfte der für den Projekterfolg wichtigsten Netzwerke und Gremien solle in derselben Form bestehen bleiben. Andere Netzwerke werden in veränderter Form weitergeführt.