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News

Bildung gemeinsam koordinieren

Kooperationsvereinbarung mit Landkreis Mayen-Koblenz sichert künftige Zusammenarbeit

Kooperationsvereinbarung mit Landkreis Mayen-Koblenz sichert künftige Zusammenarbeit

Mayen-Koblenz. Im Landkreis Mayen-Koblenz arbeiten seit 2016 zwei Bildungskoordinatoren daran, neuzugewanderten Menschen frühzeitig Zugang zu Bildungsangeboten zu ermöglichen. In einer erneuerten Kooperationsvereinbarung des Landkreises und der Transferagentur Rheinland-Pfalz – Saarland, die die Arbeit im Kreishaus unterstützt, werden die Ziele für die künftige Zusammenarbeit festgehalten. Dadurch können die Bildungskoordinatoren weiterhin von den kostenfreien Fortbildungs- und Austauschangeboten der Transferagentur profitieren.

Den Schwerpunkt der weiteren Arbeit der Bildungskoordination in Mayen-Koblenz bilden drei zentrale Themenbereiche: der Übergang von der Kita zur Grundschule, die Sprachförderung für Jugendliche und Erwachsene sowie der Übergang von der Schule zum Beruf. „Wir wissen, dass für den Bildungserfolg der Kinder ihr direktes Familienumfeld eine wichtige Rolle spielt. Vor diesem Hintergrund möchten wir als Landkreis dazu beitragen, dass die Eltern wichtige Informationen über den Kitabesuch und das Schulsystem frühzeitig erhalten. Nur so können sie ihre Kinder von Anfang an optimal unterstützen“, erklärt Burkhard Nauroth.

Seit Ende des vergangenen Jahres wird die Arbeit der Bildungskoordination außerdem durch eine Steuerungsgruppe im Kreishaus unterstützt, in der alle für Bildung und Neuzugewanderte relevanten Abteilungen der Verwaltung vertreten sind. Ziel des Gremiums ist die ämterübergreifende Abstimmung von Bildungsmaßnahmen für Neuzugewanderte. „Damit möchten wir die Arbeit der Bildungskoordination in unsere Verwaltungsabläufe einbinden und so die Zusammenarbeit verstärken“, betont der Erste Kreisbeigeordnete.

„Die Arbeit der Steuerungsgruppe ist zentral, um die Strategie der Bildungskoordination zu lenken. Insbesondere in Bereichen wie der Bildung für Neuzugewanderte gibt es eine Vielzahl von Akteuren, die Angebote bereithalten. Damit wichtige Angebote wie Sprachkurse mit Kinderbetreuung überhaupt zustande kommen, müssen sich diese Akteure eng abstimmen“, erläuterte Katja Wolf, die gemeinsam mit ihrem Team die Weiterentwicklung der Bildungskoordination unterstützt.

News & Termine

Der Bereich der kulturellen Bildung wird bisher kaum durch systematische kommunale Daten erfasst. Das Konsortium Bildungsmonitoring stellt daher einen Fragebogen zur Erhebung von Anbietenden und Angeboten kultureller Bildung der Kommune bereit.

Im Rahmen der Kampagne “Kein Platz für Zufall” zeigt der Pakt für Pirmasens, wie die gesellschaftlichen Ressourcen einer Stadt mobilisiert werden können, um benachteiligten Kindern und Jugendlichen Bildungschancen zu eröffnen. 

Die Kampagne des Fachnetzwerks für kommunales Bildungsmanagement zeigt, wie eine chancengerechte, datenbasierte Bildung in den Kommunen gelingen kann.

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