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Mehr Transparenz und bessere Abstimmung der Sprachförderangebote für Neuzugewanderte in Bitburg-Prüm

Landrat Dr. Joachim Streit unterzeichnet Zielvereinbarung mit der Transferagentur Rheinland-Pfalz – Saarland.

Tim Thielen, stellvertretender Leiter der Transferagentur, und Landrat Dr. Joachim Streit, Bild: Benjamin Koltermann

Landrat Dr. Joachim Streit unterzeichnet Zielvereinbarung mit der Transferagentur Rheinland-Pfalz – Saarland.

Geflüchteten muss möglichst schnell ein Zugang zu Bildungs- und Ausbildungsangeboten ermöglicht werden, damit eine erfolgreiche Integration und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben vor Ort möglich wird. Das ist eines der grundlegenden Ziele der Flüchtlingskoordination in Bitburg-Prüm.

Aktuell zeigt sich insbesondere bei den Sprachförderangeboten die Notwendigkeit für eine stärkere Abstimmung zwischen den verschiedenen Anbietern von Sprachkursen, aber auch innerhalb der Kommunalverwaltung braucht man Ressourcen für die Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte.

Um die Flüchtlingskoordination hier personell zu stärken hat der Eifelkreis ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beantragt. Ein Bildungskoordinator in der Kreisverwaltung soll künftig Behörden und Ehrenamtliche, Schulen und Anbieter von Sprachkursen in der gesamten Region vernetzen, um Neuzugewanderten den Einstieg in Kita, Schule oder die berufliche Aus- und Weiterbildung zu erleichtern.

Dadurch möchte der Landkreis einen besseren Überblick über vorhandene Sprach- und Bildungsangebote erlangen, Lücken identifizieren und die Angebote besser auf den eigentlichen Bedarf vor Ort abstimmen. „Der Spracherwerb ist die Voraussetzung für eine gelingende Integration in unsere Gesellschaft. Mit der neuen Stelle können wir eine Unterstützungsstruktur hier im Eifelkreis aufbauen, die es den Menschen durch gute Informationen und passende Angebote leichter macht, diese Hürde zu nehmen,“ sagte Landrat Dr. Streit bei der Unterzeichnung.

Die Transferagentur berät den Kreis bei der Situationsanalyse und der Entwicklung konkreter Strategien und Maßnahmen zur Abstimmung der Bildungsaktivitäten durch die neue Koordinierungsstelle. Doch die Zusammenarbeit soll sich nicht auf die Weiterentwicklung der Strukturen in der Flüchtlingskoordination beschränken, versicherte Tim Thielen, stv. Leiter der Transferagentur. „Wir werden die Kommunal-verwaltung auch bei der Zielentwicklung für ein kreisweites Bildungsmanagement im Rahmen des angestrebten Kreisentwicklungskonzepts beraten und begleiten.“ Er begrüßte den damit verbundenen Ansatz, Bildung als Zukunftsthema für die Entwicklung des Eifelkreises zu positionieren, da eine gut vernetzte Bildungslandschaft langfristig allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt.

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Mit dem neuen Handout der Fachstelle kommunales Bildungsmonitoring erhalten Kommunen einen praxistauglichen Baukasten samt Itemliste zur Erfassung von Kooperationen zwischen Schulen und zivilgesellschaftlichen Bildungsakteuren.

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